Glossar
Hier finden Sie Begriffserklärungen aus dem LED-Bereich. Das Glossar befindet sich noch im Aufbau und wird weiter ausgebaut.
LED-Gehäuse in dem 3 LEDs (z.B. rot, grün, blau) untergebracht sind und so den Eindruck einer einzelnen LED erwecken. 3in1 LEDs werden bei hochauflösenden Techniken verwendet.
Gerät zur Ansteuerung von LED-Systemen.
DMX (auch bekannt als DMX-512) ist ein weltweit genormtes digitales Steuerprotokoll, das in der Veranstaltungstechnik zur Steuerung von Dimmern, Scheinwerfern und Effektgeräten angewandt wird. DMX ist die Abkürzung für „Digital Multiplex".
Unter "Flickern" versteht man ungewollte, periodische Veränderungen der Helligkeit (auch Flimmern oder Flackern) eines Scheinwerfers, einer LED-Wand oder LED-Leuchte. Der Flicker-Effekt kann unter bestimmten Umständen (z.B. Zeitlupenaufnahmen) entstehen. Ein flickerfreies Netzteil bzw. eine flickerfreie Ansteuerung können diesen Effekt verhindern.
Floodlight = Fluter.
Flächenleuchte.
Englische Bezeichnung für „innen" bzw. "in einem Gebäude".
Eine wichtige Eigenschaft von Gehäusen ist der Schutz der eingebauten Teile vor Berührungen, Fremdkörpern und Wasser. Die verschiedenen Schutzfähigkeiten von Gehäusen sind in IP (International Protection) Schutzklassen eingeteilt. Die Rahmenbedingungen unter denen ein Schutz gewährleistet sein muss, sind in DIN 40050 bzw. IEC 529 festgehalten.
Eine IP Schutzklasse wird mit zwei Ziffern angegeben (IPXX). Die erste Ziffer gibt den Berührungs- bzw. Fremdkörperschutz an. 0 steht für „Nicht geschützt", 6 für „Staubdicht". Die zweite Ziffer gibt den Wasserschutz an. 0 steht für „kein Schutz", 6 steht für „Geschützt gegen starkes Strahlwasser", 8 steht für „Geschützt gegen die Wirkungen beim dauernden Untertauchen in Wasser".
LED steht für Light Emitting Diode (Licht Emittierende Diode), auch Leuchtdiode genannt.
Diese Dioden basieren auf Halbleiterverbindungen, die den Strom direkt in Licht umwandeln. Die Farbe des abgegebenen Lichtes ist von den verwendeten Halbleitermaterialien abhängig.
Im Vergleich zu konventionellen Glühmitteln haben Leuchtdioden eine sehr viel höhere Lebensdauer (bis 100.000 Betriebsstunden) und sind zudem erschütterungsunempfindlich. Auch hinsichtlich der Effizienz liegen LEDs weit vorne. Die Lichtausbeute von beispielsweise weißen LEDs bewegt sich bei 18 bis 25 lm/W, farbige LEDs können noch wesentlich höhere Werte erreichen.
Weitere Vorteile sind die Möglichkeit, des äußerst schnellen Ein- und Ausschaltens sowie die im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln hohe Farbtreue bei unterschiedlichem Strom.
Meist ungewollter Effekt, der z.B. dann entsteht, wenn eine Kamera sich bewegt und dabei eine LED-Wand im Bild hat (z.B. LED-Banden bei Fußballspielen oder beim Abfilmen sehr feiner Muster). Der Effekt entsteht durch Überlagerungen feiner Strukturen mit dem Raster der Kamera. Durch geeignete Maßnahmen kann der Effekt häufig vermieden werden.
Die Helligkeit einer LED-Wand wird in NIT angegeben. NIT ist die Einheit der Leuchtdichte, die für das menschliche Auge als Helligkeit wahrgenommen wird. Ein Computerbildschirm hat ca. 250 NIT, eine LED-Wand für den Außeneinsatz hat ca. 6.000 NIT.
Englische Bezeichnung für „draußen" bzw. "im Freien".
Bezeichnung für „Horizontales Drehen".
Die physikalische Auflösung ist die tatsächliche Auflösung (tatsächliche Pixelanzahl).
Im Zusammenhang mit Mediaservern versteht man unter Pixelmapping die Möglichkeit, Videobilder in Lichtsteuerungssignale umzuwandeln, so dass die Video-Bildpunkte auf Leuchten übertragen werden können. Anhand dieser Technik können nicht videofähige Leuchten in Form einer Matrix für die Wiedergabe von Videoinhalten genutzt werden.
Als Pixelpitch wird der Abstand der einzelnen Pixel (Bildpunkte) zueinander bezeichnet. Je geringer er ausfällt, desto höher ist die Auflösung. Ein Bildpunkt bei Outdoor-LED-Wänden besteht in der Regel aus 3 bis 5 LEDs. Bei Indoor-LED-Wänden werden meistens 3in1 SMD LEDs benutzt.
Anzahl der Einzelbilder, die auf einem Bildschirm in einem festen Takt wiederholt werden, in Hertz (Hz) gemessen. Eine hohe Refresh Rate führt zu weniger Flicker-Effekten (z.B. bei Zeitlupen TV-Bildern).
RGB ist die Abkürzung für die Farben Rot, Grün und Blau.
Abkürzung für Surface Mounted Device (oberflächenmontiertes Bauteil). Hier: LED-Einheiten, die direkt auf die Platine gelötet sind. Diese kommen häufig als 3in1 LED vor.
Schnelles An- und Ausschalten der Lichtquelle.
Bezeichnung für „Neigen".
Die visuelle Auflösung ist die vom Auge wahrgenommene Auflösung.
Ein Washlight hat im Unterschied zu einem Spotlight keinen scharf begrenzten Lichtkegel. Der Lichtkegel läuft „weich" aus. Ein Washlight kann nicht für Gobo-Effekte genutzt werden.
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